Wissen Legionellen
Welche Symptome lösen Legionellen aus?
Welche Beschwerden macht die Legionärskrankheit?
Die Legionärskrankheit ist eine Lungenentzündung. Sie beginnt 2 bis 10 Tage nach der Ansteckung, diese Zeit heißt Inkubationszeit. Zuerst fühlen sich Betroffene matt, mit Kopf- und Gliederschmerzen.
Innerhalb weniger Tage folgen hohes Fieber, Schüttelfrost, Husten und Atemnot, oft auch Schmerzen in der Brust. Manche haben Durchfall oder sind verwirrt.
Die Krankheit wird mit Antibiotika behandelt und kann ohne Behandlung tödlich verlaufen. Haben Sie diese Beschwerden nach einem Hotelaufenthalt oder einem Befund im Haus, sagen Sie das Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Wer ist besonders gefährdet?
Gesunde junge Menschen erkranken selten. Ein höheres Risiko haben:
- ältere Menschen
- Raucherinnen und Raucher
- Menschen mit Erkrankungen von Lunge, Herz oder Nieren oder mit Diabetes
- Menschen, deren Immunsystem durch Krankheit oder Medikamente geschwächt ist
Was ist Pontiac-Fieber?
Pontiac-Fieber ist die mildere Form. Es beginnt meist 1 bis 2 Tage nach der Ansteckung und fühlt sich an wie eine Grippe, mit Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen.
Eine Lungenentzündung entsteht dabei nicht. Die Beschwerden klingen meist nach wenigen Tagen ohne Folgen ab.
Sind Legionellen ansteckend?
Nein, von Mensch zu Mensch werden Legionellen nicht übertragen. Man steckt sich an, wenn man feine Wassertröpfchen einatmet, etwa beim Duschen, im Whirlpool oder an Klimaanlagen.
Beim Trinken ist das Risiko gering. Gefährlich wird es erst, wenn Wasser in die Lunge gelangt, etwa beim Verschlucken.
Ärzte und Labore melden eine Erkrankung dem Gesundheitsamt. Das Amt sucht dann nach der Quelle.
- Keine Frist verpassenErinnerung vor jeder Fälligkeit
- Vor Ort in BerlinProbenahme in Berlin und Brandenburg
- Anerkannte Prüfberichteakkreditiert und amtlich zugelassen
- Persönlich erreichbarMo–Fr 8–16 Uhr
030 233 239 370