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Wissen Legionellen

Legionellen vorbeugen

Die wirksamsten Mittel sind hohe Temperatur und fließendes Wasser. Nach längerer Abwesenheit sollten Sie Warm- und Kaltwasser einige Minuten ablaufen lassen, bevor Sie duschen.

Wie lange Wasser laufen lassen?

Nach einigen Tagen Abwesenheit steht das Wasser in den Leitungen und wird lauwarm. Lassen Sie es ablaufen, bevor Sie es nutzen:

  • Kaltwasser so lange, bis es spürbar kühl aus dem Hahn kommt
  • Warmwasser so lange, bis es heiß ist und die Temperatur gleich bleibt
  • erst Waschbecken und Küche, die Dusche zuletzt
  • die Dusche ohne Einatmen spülen, den Duschkopf nach unten halten und den Raum kurz verlassen

Meist reichen wenige Minuten je Zapfstelle. Achten Sie dabei auf die Temperatur, nicht auf die Uhr.

Welche Temperatur schützt vor Legionellen?

Legionellen vermehren sich zwischen 25 und 45 °C am stärksten. Über 60 °C sterben sie ab.

Der Warmwasserspeicher sollte deshalb mindestens 60 °C haben. In der Zirkulation, der Leitung, die warmes Wasser im Kreis durchs Haus führt, sollten es beim Rücklauf mindestens 55 °C sein.

Kaltwasser bleibt besser unter 25 °C. Wird es wärmer, etwa durch Leitungen neben der Heizung, können sich auch dort Keime vermehren.

Wie oft müssen selten genutzte Leitungen gespült werden?

Als Faustregel gilt, dass Wasser höchstens drei Tage in der Leitung stehen sollte. Danach lohnt es, die Zapfstelle zu öffnen und durchzuspülen.

Ein Spülplan hilft, wo Räume oft leer stehen, etwa in Gästezimmern, Ferienwohnungen, Turnhallen oder Kitas nach den Ferien. Darin steht, welche Zapfstelle wann gespült wird und wer es erledigt.

Hat das Haus eine Großanlage, muss der Vermieter das Warmwasser außerdem regelmäßig prüfen lassen. Wie oft, steht in der Trinkwasserverordnung.

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