
Trinkwasseranalyse für Zuhause
Fünf mikrobiologische Werte aus dem eigenen Wasserhahn, Ergebnis nach etwa sechs Tagen per E-Mail.
Lieferzeit: Set in 2–3 Werktagen
Ratgeber
Für Trinkwasser gelten in Deutschland strenge Grenzwerte. Deshalb können Sie Babynahrung in der Regel mit Leitungswasser zubereiten.
Babywasser ist Mineral- oder Quellwasser mit dem Hinweis „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“. Dafür gelten noch strengere Werte, etwa höchstens 10 statt 50 Milligramm Nitrat je Liter. Sie brauchen es, wenn Ihr Leitungswasser nicht geeignet ist.
Normales Mineralwasser ohne diesen Hinweis nehmen Sie besser nicht. Es enthält oft viel Natrium oder andere Mineralstoffe.
Viele Kinderärzte und Fachstellen raten, das Wasser für die Flasche in den ersten Lebensmonaten abzukochen. Lassen Sie es danach auf Trinktemperatur abkühlen. Im Zweifel fragen Sie in Ihrer Kinderarztpraxis nach.
Unabhängig davon gilt für die Flasche:
Steht das Wasser über Nacht in der Leitung, nimmt es Stoffe aus den Rohren auf. Ablaufen lassen spült dieses Wasser heraus. Sie können es zum Blumengießen nutzen.
In Häusern, die vor etwa 1973 gebaut wurden, können noch Bleileitungen liegen. Blei schadet der Entwicklung des Gehirns, deshalb ist Wasser aus Bleirohren für Babys tabu.
Auch Wasser aus einem eigenen Brunnen ist ohne Prüfung nicht für Babynahrung geeignet. Es kann Keime und zu viel Nitrat enthalten.
Leitungen, die lange nicht genutzt wurden, können verkeimen. Das gilt etwa nach einem langen Urlaub oder in einer Wohnung, die leer stand.
Mit unserer Trinkwasseranalyse für Zuhause prüfen Sie Ihr Leitungswasser auf Keime. Sie nehmen die Probe selbst am Küchenhahn, das Ergebnis kommt etwa sechs Tage nach Eingang im Labor.
Blei und Nitrat untersuchen wir derzeit nicht. Den Nitratwert nennt Ihr Wasserversorger, bei Verdacht auf Bleileitungen hilft ein Labor für chemische Werte.

Fünf mikrobiologische Werte aus dem eigenen Wasserhahn, Ergebnis nach etwa sechs Tagen per E-Mail.
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